Praxis für Ergotherapie, Kirsten Gärtner
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Praxis für Ergotherapie
Kirsten Gärtner


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Gesundheitsnachrichten

Sport bei Typ-2-Diabetes

Mit Ausdauer- und Krafttraining gegen die Krankheit

In Deutschland waren im Jahr 2017 nach jüngsten Erhebungen 9,2 Prozent der Bevölkerung zuckerkrank. Mehr als 90 Prozent der betroffenen 7,6 Millionen Bürgerinnen und Bürger litten dabei unter Diabetes Typ 2. Um die Krankheit in Schach zu halten, rät die Barmer, seinen Lebensstil anzupassen, bei Übergewicht abzunehmen und vor allem regelmäßig Sport zu treiben. „Diabetes mellitus ist zu einer Volkskrankheit geworden, bei der die Betroffenen sich nicht nur gesund ernähren, sondern auch möglichst regelmäßig körperlich bewegen sollten. Hier nur die Kondition zu stärken, gilt heute als überholt. Im Optimalfall treibt man neben Ausdauer- auch Kraftsport“, so Klaus Möhlendick, Sportwissenschaftler bei der Barmer. Allerdings solle man sich vorher unbedingt ärztlich beraten lassen, um das richtige Maß zu finden.
Sport nicht zu intensiv, aber regelmäßig

Sport senke bei Patienten mit Typ-2-Diabetes nicht nur akut den Blutzuckerspiegel, sondern verbessere auch die Insulinempfindlichkeit der Zellen. Da dieser Effekt nach 48 Stunden wieder nachlasse, sei es wichtig, regelmäßig Sport zu treiben. „Am besten treibt man bei Diabetes mellitus pro Woche mindestens 150 Minuten Ausdauersport und verteilt diesen auf drei bis fünf Tage. Kraftsport gehört alle drei Tage ins Programm und sollte alle großen Muskelgruppen einbeziehen“, so Möhlendick. Dabei sei ein regelmäßiges und moderates Ausdauertraining besser, als sich einmal zu verausgaben.
Sport senkt Blutzuckerwert

Sowohl Kraft- als auch Ausdauersport habe positive Effekte bei Typ-2-Diabetikern. Laut Möhlendick baut Kraftsport Bauchfett ab und kann den langfristigen Blutzuckerwert um bis zu 0,5 Prozent absenken. Ausdauertraining reduziere den Blutzucker noch stärker, und zwar um bis zu 0,7 Prozent. Das entspreche in etwa der Wirkung einer medikamentösen Therapie. „Wer Sport treibt, sollte aber auf jeden Fall mit dem Arzt besprechen, wie die Insulinzufuhr nach und nach anzupassen ist“, sagt Möhlendick.

Mehr Infos zu Diabetes und zur Vorbeugung unter: www.barmer.de/s000665.

18.12.2018 DGA | Quelle: Barmer


Runter vom Stuhl, denn: Turnen ist 'ne coole Sache!

Kinderliedermacher Reinhard Horn bringt Bewegung in kleine Körper, Köpfe und Herzen - 19 Lieder mit einfachen Turnübungen

Was haben Kinder eigentlich vom Turnen und Bewegen? Wenn ein findiger Produzent alles Positive in einen Müsliriegel pressen könnte, dann wäre jetzt der Super-Super-Food-Riegel auf dem Markt. Denn: Bewegung verbessert Konzentration und Lernfähigkeit, trainiert Ausdauer, stärkt die Psyche und die soziale Kompetenz - und macht gute Laune. Den Müsliriegel gibt es zwar nicht, aber es macht ohnehin viel mehr Freude, sich zur Musik zu bewegen. Mit der neuen CD "Turnen ist 'ne coole Sache" von Kinderliedermacher Reinhard Horn geht das ganz leicht.

Reinhard Horns Lieder sind nicht nur passgenau auf Kinder in Kita, Schule und Freizeit zugeschnitten, sie basieren auch auf wissenschaftlicher Expertise. Wer zum Buch "Turnen ist 'ne coole Sache" greift, hält deshalb nicht nur ein sorgfältig konzipiertes Liederheft zur CD in den Händen, sondern gleichzeitig ein gut verständliches Mini-Sachbuch. Mehrere Experten erläutern hier die Zusammenhänge zwischen Bewegung und gesunder Entwicklung. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist dabei, ebenso der Sportwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Bös, Andreas Toba (Deutscher Meister Mehrkampf 2016) und die Deutsche Turnerjugend mit ihrer "Offensive Kinderturnen".

Was sie alle bewegt, klingt in einem Lied von Reinhard Horn dann so: "Runter vom Sofa, runter vom Stuhl / runter vom Sofa, Turnen ist cool. / Bewegen macht Spaß, so bleibst du gesund. / Bewegen macht Spaß, das ist der Grund." Rhythmus, Melodie, Text und Bewegung verschmelzen in den munteren Liedern zu Impulsen, die nur ein Ziel haben: Kinder zu vielfältigen Bewegungsabläufen anzuregen. Dazu gehören die Titel "Wackelpudding", der "Ampeltanz" oder "Rolle, rolle, Purzelbaum!".
Den Erwachsenen geben Reinhard Horn und sein Autorenteam zu jedem Lied leicht verständliche und vor allem abwechslungsreiche Bewegungsideen an die Hand. Der Musikpädagoge und Liedermacher erklärt: "Abwechslung und Spaß sind mir in meinen Liedern sehr wichtig. Es sind ja gerade die vielfältigen motorischen Anregungen und die neuen Bewegungserfahrungen, die in Kinderherzen und Kinderhirnen ein wahres Feuerwerk entfachen."

13.12.2018 DGA | Quelle: PR-Gateway.de (pressrelations)


Ein unscheinbares Problem

Physiotherapie hilft

Patienten erleben sehr oft, dass es denn Anschein hat, dass sich eine krankhafte Veränderung wie ein Blitzschlag einstellt. Es ist wie angeflogen. Woher kommt das so plötzlich?
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Es bedarf unsere Aufmerksamkeit für die kleinen Entzündungen, die im Körper schon durch kleine Blutergüsse, Brandverletzungen oder entzündete Insektenstiche entstehen. Auch Verstauchungen eines Knöchels oder Schmerzen in Schulter, Fuß und Hüfte bedürfen einer bewussteren Wahrnehmung. Es darf auch unsere Befindlichkeit und Beweglichkeit nach Operationen verstärkt beobachtet werden. Wir alle, Patienten, Ärzte und Physiotherapeuten, sind hier gefordert.

Wir dürfen unser Augenmerk bei erkennbaren Problemen auch auf die vergangenen kleinen Blessuren richten, denn jede noch so kleine Verletzung hinterlässt Spuren. Diese Spuren sind oft nicht sichtbar, sie entstehen aus dieser Verletzung, daraus entwickeln sich Verklebungen oder Verhärtungen. Irgendwann kann dann diese Verletzung als traumatischer Schmerzpunkt in Erscheinung treten. Das nennen wir dann Überbelastung oder Bewegungseinschränkung.

Bereits lange vor dem eigentlichen Schmerzen haben sich schon viele überlastungsbedingte Prozesse in unserem Körper abgespielt. Den Ausbruch erleben und spüren wir erst dann, wenn uns die Schmerzen im Alltag zu sehr behindern.

Deshalb sollte ein jeder von uns, und ist die Verletzung noch so klein, diese Verletzung ins Gesamtbild mit einbeziehen. Wenn wir das schaffen, wird es auch unseren Ärzten und Physiotherapeuten besser gelingen, dem Kern der einzelnen Prozesse auf die Spur zu kommen.

11.12.2018 DGA | Quelle: Like Physio, Kevin Glaser (openPR)